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für nur 11,99 € im Buchhandel ISBN 978-3-746751-95-5

als eBook nur 2,99 € ISBN 978-3-746757-20-9

Das Buc

Mai 1915 – Der junge US-amerikanische Physiker Joe Campbell überquert auf der RMS Lusitania den Atlantik. Im Gepäck hat er ein Geheimnis, wovon der militärische Geheim-dienst des Deutschen Reiches Kenntnis erlangt: An der Harvard University in Cambridge hat der Wissenschaftler den Funkzeitsprungeffekt ent-deckt, mit dem man Funksignale aus der Vergangenheit empfangen kann. In Paris angekommen wird Campbell beschattet. 1918 gewinnen die Deutschen den Großen Krieg und stellen Campbell in ihre Dienste.

50 Jahre später ist die Zeitfunktechnologie ausgereift und wird von der kaiserlichen Luftwaffe zur Verhinderung von Flugzeug-abstürzen eingesetzt. In derselben Zeit führt das Deutsche Kaiserreich einen neuen strategischen Bomber ein – ein Flugzeug mit Tarnkappeneigenschaften.

Machthungrige Politiker und Militärs planen, den Zeitfunk für ihre Machenschaften zu missbrauchen. Mit beispielloser Skrupel-losigkeit zetteln sie den atomaren Erstschlag gegen die Sowjetunion an. Nur einer ist in der Lage, die Katastrophe zu verhindern.

 

Was wäre, wenn … Ein außergewöhnliches Gedankenexperiment führt zu einem packenden Politkrimi über den Missbrauch von Macht und wissenschaftlicher Forschung.

Wie kommt man auf die Idee, ein Buch zu schreiben?

 

Wie kommt jemand auf eine solch scheinbar absurde Idee, als Hobby einen Roman zu schreiben? Nach acht bis zehn Stunden täglicher Arbeit in der Industrie? Noch dazu einen, den es zweimal nicht geben kann. Einmal nicht, weil es keine Zeitmaschine gibt, das zweite Mal nicht, weil es Deutschland schon lange kein Kaiserreich mehr gibt. Und außerdem habe ich ein sehr ausfüllendes Berufsleben, von Familie und Hobbies mal ganz abgesehen.

Von vorne also.

»Zeitfunk – Lusitania never happened« ist, wenn man es genau nimmt, nicht mein Erstlingswerk sondern bereits mein drittes Buch. Und das auch nur wenn man von diversen Papieren, die ich im Laufe meines Studiums und Berufslebens produziert habe, absieht.

Angefangen hat meine Leidenschaft fürs Schreiben in den Abendstunden des 19. Mai 2003. Ich saß damals in Riad in einem 5-Sterne Hotel. Es war mein erster Arbeitstag an meiner damals neuen Wirkungsstätte in einem für mich fremden Land. Draußen war es dunkel, überall hatte das saudische Militär Straßensperren erreichtet und in die Sauna wollte ich nicht: es war a) zu warm und b) trugen dort alle (Männer) Badehosen – und zwar die, die bis zum Knie gehen. Also setzte ich mich hin und tippte das, was ich in dieser für mich neuen Welt so alles erlebt hatte an diesem Tag in ein Tagebuch. Was ich damals freilich nicht ahnte: nach vier Jahren Saudi-Arabien hatte dieses »Tagebuch« so um die 400 Din A4 Seiten an Text und Bildern. Es wurde weitaus mehr als ein Tagebuch. Es ist praktisch eine Dokumentation über ein fremdes Land geworden und zwar so, wie ich es erlebt habe. Es steht sehr viel »Klartext« drin, nicht schön gemalt und teilweise sehr persönliche Erlebnisse. Einige Interpretationen natürlich und dann auch einige zeitgenössische Berichte aus Internet und Presse, deren Urheberrechte natürlich nicht bei mir liegen. Veröffentlichen kann man so etwas, aus hoffentlich nachvollziehbaren Gründen, nicht. Nichtsdestotrotz, für Freunde, Verwandte und nicht zuletzt für meine Kinder ist das Werk eine wertvolle und beliebte Lektüre.

Das zweite Buch entstand aus einer Laune heraus. Ich saß am Klavier, es war der erste Advent 2014 und meine Eltern waren auf Besuch. Im Laufe des musikalischen »Wunschkonzertes« kamen wir ins Erzählen über meinen Großvater und was er damals im Krieg alles erlebt hatte – soweit wir es eben wissen. Leider können wir ihn seit über 30 Jahren nicht mehr befragen. »Man hätt‘ es halt mal aufschreiben sollen«, so das Resümee meines Vaters. Und genau das tat ich dann. Anhand von alten Feldpostbriefen, Postkarten und Bilderalben entstand eine Biografie von etwa 130 Seiten. Nie veröffentlicht, da sehr intime und persönliche Briefe und Textpassagen abgefasst sind. Verteilt habe ich das Buch im Verwandten- und engsten Freundeskreis und habe durchwegs sehr positive Rückmeldungen erhalten.

Mit Fertigstellung dieses zweiten Werkes wurde endgültig die Idee geboren, mal ein Buch an die Öffentlichkeit zu bringen. Ich hatte mehrere Ansätze, schließlich setzte sich der Roman rund um die Lusitania und den Zeitfunk durch.

Wenn ich mich recht entsinne, war es im Spätsommer 2016 als ich einfach anfing zu tippen. Das sogenannte Konzept stand. Zumindest in meinem Kopf. Man darf sich unter diesem Konzept allerdings nicht allzu viel vorstellen. Ich wusste lediglich, dass irgendein wichtiger Mensch mit der RMS Lusitania im Schicksalsjahr 1915 von den Vereinigten Staaten nach Europa fährt. Ich hatte mir auch überlegt, diese Lusitania nicht zu versenken (wie es in der Realität geschah) und dadurch die Amerikaner aus dem ersten Weltkrieg heraus zu halten. In logischer Konsequenz musste Deutschland diesen Weltkrieg gewinnen. Was ich mir noch ausgedacht hatte war, dass dieser wichtige Mensch irgendeine schrecklich aufregende Entdeckung gemacht haben musste, die es wert war, über 50 Jahre lang zu jagen oder die zumindest für so lange Zeit Objekt der Begierde sein konnte. Ich wollte den Roman, warum auch immer, in einem modernen Deutschen Kaiserreich irgendwann in der Gegenwart spielen lassen. Der Rest hat sich dann im Laufe von etwa 18 Monaten so langsam entwickelt.

Der wichtige Mensch, der mit der Lusitania fuhr, war Professor Dr. Campbell. Beim Schreiben fiel mir ein, dass ich ihn ja eine Zeitmaschine entdecken lassen könnte. Oder so etwas Ähnliches eben. So entstand der »Funkzeitsprungeffekt«, den er an Weihnachten 1914 zufällig entdeckte. Jetzt muss man, um eine solch gewaltige Entdeckung zu machen, mindestens um die 30 sein, dachte ich mir. Damit war auch festgelegt, dass die Haupthandlung des Buches in den 60ern oder maximal in den frühen 70ern spielen durfte, denn sonst würde der Held der Geschichte zu alt sein um später irgendwann einmal die Welt zu retten.

Also schrieb ich drauf los. Besonders spannend fand ich beim Schreiben, dass ich ja den Roman (wie am Anfang meine Leser) auch nicht kannte. Ich schrieb also ein Kapitel – meistens abends oder an den Wochenenden – und die Handlung im Kapitel ergab sich eben so. Am Ende eines Kapitels wusste ich dann, wie das nächste Kapitel anfängt und grob, um was es im Folgekapitel gehen könnte. Details entwickelten sich, wie gesagt, beim Schreiben. Dass es eine »Militärgeschichte« mit Majoren, Generälen und dergleichen wurde, auch das war nicht geplant, das ergab sich so in meiner Phantasie. Vielleicht hätte es auch eine Gangster- oder Spionagegeschichte werden können. .

Nach etwa 130 Seiten merkte ich mit Erschrecken, dass in meinem Buch fast ausschließlich Männer mitspielen. Es war also allerhöchste Eisenbahn, die obligatorische Sex-Szene einzubauen. Die darf in keinem Bestseller fehlen (vielleicht liegt es ja daran, dass ein Buch zum Bestseller wird). So kam es, dass ich den Werner Edelmann eben fremdgehen lassen musste – was mir dann durchaus ins Gesamtkonzept passte. Erleichtert schrieb ich also weiter.

So ab Seite 200 merkte ich dann – wieder mit Erschrecken – dass das nächste Problem auf mich zukommt. Irgendwie musste ich alle meine Helden und Schurken soweit »einfangen«, dass ich in überschaubarer Zeit zum Finale kommen konnte. Die Schluss-Szene, in der der Professor den finalen Funkspruch in die Vergangenheit absetzt, hatte ich bereits recht früh vor Augen. Aber wie sollte ich da hinkommen? Dann fiel mir des Kaisers Agent, Bernhard Engel, Alias Pascal Legros, ein, der dem Professor bereits bei seiner Ankunft in England im Jahre 1915 über den Weg gelaufen war. Schnell dachte ich mir also eine Parallelgeschichte aus, die ich dann zwischen die Haupt-Handlungsstränge in den 60er Jahren setzte. Das sind all die Szenen, die während des »Großen Krieges« (also dem ersten Weltkrieg) spielen. Damit konnte ich zu einem logischen Schluss kommen. Edelmann lieferte dem Professor für sein selbstaufopferndes Ende die Funkfrequenzen und das Verschlüsselungsverfahren, was er benötigte, um sich mit dem U-Boot in der Vergangenheit in Verbindung zu setzen.

Es war im Herbst 2017, als Text und Rahmen standen. Völlig unterschätzt habe ich dann den Aufwand für die Korrektur. Die Rechtschreibfehler waren recht schnell beseitigt. Ich hatte aber etliche fleißige Helfer, die mir als Sparringspartner dienten und Inkonsequenzen, Brüche in der Logik und den Handlungssträngen aufdeckten, Wortwiederholungen und dergleichen aus dem Roman fischten. Nach einem professionellen Korrektorat im Sommer 2018 war es dann schließlich im August soweit, dass ich den Roman guten Gewissens veröffentlichen konnte. Ich hoffe, dass alle Fehler rauskorrigiert sind und wünsche allen viel Spaß beim Lesen!                 

Entstehung
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Vergangene Events

Wie das Cover entstand

 

Eine interessante Geschichte. 2016 hatte ich angefangen, zu schreiben. Irgendwann im Herbst 2017 war der Text so umfangreich, dass es sich fast anfühlte wie ein Buch. Ich hielt einen Din-A4 Probeausdruck in der Hand, den ich am Printer einfach ausgedruckt hatte. Zum Buch fehlte allerdings noch etwas. Ein Buch braucht ein Cover und eine Rückseite. Schnell bastelte ich mir aus Power-Point ein solches zusammen. In all den Monaten zuvor hatte ich bereits etwas herumexperimentiert. Die Silhouette der Lusitania sollte irgendwie drauf sein. Einen Bezug zum Thema Zeit sollte das Buchcover ebenfalls haben. Und irgendetwas zum Thema Kaiserreich. Etwas duster und drückend sollte es ebenfalls werden – passend zum Thema eben.

So entstand für den ersten richtigen Probedruck am 17. November 2017 das erste Cover. Schlichter grauer Hintergrund, einen angedeuteten Horizont mit der Lusitania im Vordergrund. Die Uhr dazu habe ich aus Kreisen, Strichen und römischen Ziffern ganz einfach dazugemalt. Den Bezug zum Deutschen Kaiserreich, so dachte ich mir, stelle ich ganz einfach mittels abstrakter Balken in den Kaiserfarben her. Schwarz, weiß und rot.

Stolz präsentierte ich das erste Manuskript, das von weitem wie ein richtiges Buch aussah, meinen Freunden. »Die Geschichte ist ja echt gut«, hieß es, als ich davon erzählte, »aber warum sind auf dem Cover die Nazi-Farben? Wen willst du denn damit ansprechen?« Um Gottes Willen, dachte ich mir, nur das nicht! Das Ganze soll ja nicht missverstanden werden. Zwar tauchten diese Farben im dritten Reich ebenfalls auf, allerdings in einschlägigen Symbolen verpackt. Weg damit, beschloss ich noch am selben Abend. Nur ja keine Falschinterpretation aufkommen lassen, denn ich kann und darf nicht voraussetzen, dass sich jeder Besucher eines Buchladens oder des Internets in der deutschen Geschichte so gut auskennt, dass er mit der alten Reichsflagge etwas anzufangen weiß.

So entstand das zweite Cover. Ein Gelb-Element, dachte ich mir, könnte neben den alten Kaiserfarben vielleicht etwas Demokratie (schwarz, rot, gold) ins Spiel bringen. Ich kopierte einen modernen Pilotenhelm ins Bild und färbte ihn kurzerhand gelb – er sollte den Zeitbruch, den Funkzeitsprungeffekt, verkörpern. Den Logikbruch in der Zeitachse sozusagen. Ein kurzer Umfragetest innerhalb meiner Familie und bei ein paar Nachbarn brachte allerdings an Tageslicht, dass viele den Pilotenhelm nicht als solchen zu erkennen vermochten. Also war das auch nichts. Raus damit. Allerdings wirkte das Cover dann – zumindest auf mich – langweilig.

Für den dritten Probedruck brachte ich eine weitere Farbe ins Spiel. Aus Schiff und Wasser folgte blau. Was ich ziemlich cool fand war ein Urlaubsbild, das ich im Januar 2017 auf den Kanaren aufgenommen hatte: das Meer. Im Originalfoto schwimmt übrigens links von den auf dem Buch sichtbaren Wellen ein kleiner Wal. Dieser hatte nun aber mit der Storyline wirklich nichts zu tun. Ich fand das Cover nun schon ziemlich gut, allerdings fehlte der Kick, das gewisse Etwas. Ich ging also nochmal los und fragte Katrin, meine Nachbarin, um Rat. Sie ist T-Shirt Designerin und ich dachte mir, die kann sowas. Ich hatte recht.

Sie schob – für das vierte Buchcover – das Schiff ganz einfach von links nach rechts, die Uhr auf die andere Seite und zentrierte die Überschrift! Die beiden Balken verschwanden und das Rot-Element wanderte in die Überschrift als rotes »Z« und als Zeiger in die Uhr. So simpel. Ich war schlichtweg geplättet. Auf einmal hatte das Ganze einen komplett anderen Charakter. Ich spielte noch etwas mit den Übergängen von Wasser zu Horizont, vom Schiff zum Wasser, zeichnete mal weich, mal hart. Irgendwann an einem der langen Abende im Sommer 2018, als ich wieder einmal Korrekturen in das Manuskript einarbeitete, kam mir schließlich die Idee mit den Wolken. Und ich dachte, etwas mehr rot in der Überschrift könne auch nicht schaden. Wieder einmal kramte ich in alten Urlaubsbildern und wieder waren es die Kanaren, die dafür herhalten mussten. Bei der Gelegenheit überarbeitete ich die Uhr noch etwas. Das Cover war perfekt. Zunächst. Jedes Mal, wenn ich das gedruckte Manuskript in die Hand nahm, fehlte mir allerdings das gewisse Etwas. Am Anfang konnte ich noch nicht genau sagen, was es war. Mit der Zeit wurde es deutlich. Genau genommen waren es zwei Dinge: Es fehlte die richtige Stimmung und die Dynamik in der Szene.

So entstand – es war im Hochsommer an einem der sehr seltenen Regentage im Jahre 2018 kurz vor einem Gewitter – das finale Buchcover. Die dunklen Wolken, die eben die Stimmungslage im Buch wieder spiegeln, klaute ich direkt vor dem Haus. Mit meinem Fotoapparat fing ich den Himmel über Schwabach an einem gewittrigen Sommerabend ein. Die Lusitania erhielt außerdem – aus einer alten (gemeinfrei verfügbaren) Fotografie aus dem Internet – ihren Schornsteinrauch, den ich noch ganz leicht im MS Paint nachbearbeiten musste. Ebenso bekam sie noch etwas Gischt an den Rumpf. Die Dynamik war perfekt. Ich war zufrieden und was noch viel wichtiger war: Katrin auch!      

Kontakt
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Die wahre Geschichte um die RMS Lusitania

 

Am 7. Mai 1915 um 14:10 Uhr torpedierte das deutsche Unterseeboot U 20 innerhalb des zum Kriegsgebiet erklärten Meeresabschnitts die RMS Lusitania, einen englischen Cunarddampfer. Der eine Torpedo, den das U-Boot auf den Passagierdampfer losschickte, löste auf dem Luxusliner eine derart heftige Explosion aus, dass die Lusitania innerhalb von nur 18 Minuten in den Fluten des Nordatlantiks versank. 1.198 Passagiere und Besatzungsmitglieder, darunter 124 US-Amerikaner, verloren beim Untergang des Schiffes ihr Leben. 761 Menschen konnten von Fischern aus dem nahe gelegenen Queenstown gerettet werden. Unter anderem Kapitän Turner.

Bereits zu Beginn der Seeblockade warnte der damalige amerikanische Präsident Wilson Deutschland, dass er das Deutsche Kaiserreich zur Rechenschaft ziehen werde, sollten Bürger seines Landes Opfer deutscher Kriegsaktionen auf dem Atlantik werden.

Mit der Versenkung der Lusitania war dies eingetreten. In den Vereinigten Staaten von Amerika wurden die Stimmen nun immer lauter, die offen den Kriegseintritt des Landes an der Seite Englands und Frankreichs forderten. Dies war ganz im Sinne der Briten, allen voran dem damaligen Ersten Lord der Admiralität, Winston Churchill. Bereits im Vorfeld der tragischen Ereignisse soll dieser damals gesagt haben: »Es ist wichtig, die neutrale Schifffahrt an unsere Küste zu locken, in der Hoffnung, speziell Amerika mit Deutschland in einen Konflikt zu ziehen.«

Am 6. April 1917 erklärten die Vereinigten Staaten dem Deutschen Kaiserreich schließlich den Krieg. Vielleicht hat die Versenkung der Lusitania nicht den finalen Ausschlag für den Kriegseintritt der Amerikaner gegeben, sicherlich aber einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet. Ob der Kriegseintritt der USA für den Ausgang des Ersten Weltkrieges, der Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts, ausschlaggebend war, kann man heute ebenfalls nicht eindeutig beantworten. Seinen Beitrag hat er sicherlich dazu geleistet. 

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Interessante Links:

Filme und Doku (YouTube):

Das Deutsche Kaiserreich 1967 - Die Fiktion im Buch

 

Der englische Schriftsteller Robert Harris hat in seinem 1992  (damals ersten) erschienenen Roman „Fatherland“ (zu deutsch „Vaterland“) die Genres Kriminalroman und Alternativgeschichte miteinander kombiniert, indem er in seinem Buch die Deutschen den Zweiten Weltkrieg gewinnen lies. Sein Krimi spielt, wie „Zeitfunk“, ebenfalls in den späten 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. 

Im Roman „Zeitfunk – Lusitania never happened“ gewinnt Deutschland bereits den Ersten Weltkrieg, was dazu führt, dass es weder eine Weimarer Republik noch das Dritte Reich geschweige denn einen Zweiten Weltkrieg gibt. Die Weltkarte, insbesondere in Europa, sieht zwangsläufig anders aus als die, die wir kennen.

Aber der Reihe nach. Im Jahre 1918 gelingt den Deutschen (anders als in der uns bekannten Realität) die sogenannte Ludendorff-Offensive. Diese ist im Roman als solche geschildert. Den deutschen und österreichischen Truppen gelingt es, Paris einzunehmen und die Entente aus Franzosen und Briten zur Kapitulation zu zwingen. Ausschlaggebend für den Sieg über Frankreich ist die Annahme, dass einerseits die USA nicht in den Ersten Weltkrieg eingetreten sind und damit im Jahre 1917/18 keine frischen Truppen an den Europäischen Fronten auftauchten und gleichzeitig die Deutschen in ihre Luftwaffe investierten, was in der Realität in diesem Maße auch nicht der Fall war.

Kurzum, nach dem Ersten Weltkrieg, dem Großen Krieg, wie er im Roman tituliert wird, existiert das Kaiserreich weiter. Beide Kaiserreiche um präzise zu sein. Neben Deutschland ist Österreich-Ungarn die zweite große Macht in Europa, die auch in den 60er Jahren als solche weiter existent ist. Frankreich verliert seine Eigenständigkeit und wird als Reichsprotektorat dem Deutschen Kaiserreich unterstellt – mit eigenem Parlament, ähnlich dem Konstrukt, den wir beispielsweise heute auf den Britischen Inseln mit England und Schottland kennen. Die französischen und belgischen Kolonien gehen größtenteils an Deutschland, ein paar wenige auch an Österreich-Ungarn. Großbritannien bleibt unabhängig, wenn auch mit wesentlich geringerem globalen Einfluss. Das Inselreich ging mit großen Reparationszahlungen aus dem Großen Krieg.     

Natürlich ist die Welt auch in dieser fiktiven Gegenwart nicht zur Ruhe gekommen. Ost und West stehen sich, bis an die Zähne bewaffnet, in einem Kalten Krieg gegenüber. Weltsprachen sind Deutsch und Englisch und so sieht auch die Blockverteilung aus: Der Westen Europas zusammen mit Nordamerika gegen den Ostblock – allen voran die Sowjetunion und China. Die NATO, in der die westlichen Staaten organisiert sind, beherrscht den Atlantikraum, der sogenannte »Moskauer Pakt« die Asien-Pazifik Region. 

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Interessante Links:

Kaiserreich 1967.jpg

Interessantes YouTube Video;

gefunden NACHDEM ich "Zeitfunk" geschrieben habe: 

Kaiserreich

Merci

 

An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen, mich bei allen zu bedanken, die dieses Buch möglich gemacht haben.

Zuerst bei meiner Tochter Veronique. Nachdem ich mit dem Schreiben etwa auf Seite 40 war, gab ich ihr das Manuskript. »Ey Papa, das ist ja gar nicht soo schlecht.« Mehr Lob darf man im Fränkischen nicht erwarten und ihre Aussage gab mir genügend Ansporn, die restlichen 300 Seiten zu tippen. Das war übrigens kurz bevor mir der PC unrettbar abgestürzt war und ich fast den ganzen Anfang nochmal tippen musste.

 

Meinen Nachbarn Sonja und Rainald sowie meiner Tante Gisela recht herzlichen Dank fürs Korrekturlesen! Von ihnen bekam ich wertvolle Hinweise – insbesondere, wenn es darum ging, Sinnzusammenhänge klarer herauszuarbeiten.

Großen Dank schulde ich meinem Kollegen Bernhard, der nicht nur meine Texte in der Firma kritisch beäugt, sondern wie selbstverständlich auch als Sparringspartner für dieses Buch zur Verfügung stand. Ob nun bereits der erste oder erst der zweite Weltkrieg beispielsweise die Vokabel »Landser« zutage brachte waren Dinge, die ich mit ihm diskutieren konnte. Meist während unseres Mittagsspazierganges. Den »Landser«, nur so nebenbei erwähnt, gab es tatsächlich schon im ersten Weltkrieg.

Ein Merci auch an meine Frau Antje, die es zwar gewohnt ist, dass ich abends nicht im Wohnzimmer auftauche, mich dennoch nicht vom Schreiben abgehalten hat. Obwohl sie als Fan von Romanzen keine Politkrimis und schon gar keine Militärgeschichten und überhaupt keine Fiktionen mag, brachte sie mich dazu, die Kapitel im Buch komplett umzusortieren, nachdem es eigentlich schon fix und fertig war. Nach den ersten drei Kapiteln meinte sie »versteh‘ ich nicht«. Weiter ist sie nicht gekommen. Mir hat’s geholfen.

Meine Nachbarin Katrin schließlich half mir bei der Gestaltung des Buchcovers. Als erste Aktion schob sie zum Beispiel den Dampfer vom linken an den rechten Rand des Taschenbuchs. Ist echt besser so.

Last not least besten Dank an Frau Barbara Lösel (»Wortvergnügen« in Nürnberg) die als einziger Profi auf das Buch losgelassen wurde. Ihre Korrektur gab dem Ganzen noch den letzten Schliff, so dass es auch in Bezug auf Grammatik und Satzzeichen für den Leser erträglich wurde.    

 

Wie gesagt, danke an alle. Und an meine Leser!

Danke

Marc Renz

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Marc Renz, Jahrgang 1968, studierte Ende der 80er Jahre Nachrichtentechnik an der Berufsakademie in Stuttgart. Von 1992 bis 2007 arbeitete er in der Telekommunikationsindustrie in München und Riad/Saudi-Arabien. Seit 2007 ist er in der Luftfahrtbranche bei einem großen Mittelständler in Nürnberg tätig. Er ist dort verantwortlich für die Geschäftsentwicklung für einen Teilbereich des Unternehmens. Er lebt mit seiner fünfköpfigen Familie in Schwabach bei Nürnberg.

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